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8 Tipps zum Strom sparen beim Geschirrspüler

Gegenüber dem Abwaschen von Hand spart ein Geschirrspüler bereits bis zu 50% Wasser und 28% Strom. Der Stromverbrauch lässt sich aber noch weiter reduzieren, mit nur ein paar einfachen Massnahmen. In den folgenden 8 Tipps erfahren Sie, wie es geht.

Zwar macht das Geschirrspülen nur einen kleineren Anteil am Stromverbrauch im Haushalt aus, trotzdem gibt es aber natürlich auch hier noch Sparpotenzial. Die folgenden 8 Tipps zum Strom sparen beim Geschirrspüler helfen Ihnen, einiges davon auszuschöpfen und Ihre Stromkosten zu senken.

1. Hohe Energieeffizienz wählen

Zuallererst wird mit der Spülmaschine selbst die optimale Grundlage zum Strom sparen geschaffen. Bei der Anschaffung eines neuen Geschirrspülers sollten Sie daher besonders auf die Energieeffizienzklasse achten. Grundsätzlich haben Geräte mit der besten Klasse A+++ den niedrigsten Stromverbrauch. Es gibt jedoch bereits einige moderne Geschirrspüler, die noch effizientere Werte bis zu A+++ -10%, vereinzelt sogar bis zu A+++ -20% und A+++ -40% erreichen. Je höher Sie die Energieeffizienzklasse Ihres neuen Geschirrspülers wählen, desto mehr Stromsparpotenzial können Sie damit realisieren.

2. Breitere 60 cm Spülmaschine vorziehen

Bei anderen Haushaltsgeräten wie z.B. Kühlschrank und Waschmaschine gilt die Regel, eher ein kleineres Gerät zu wählen, weil ein geringerer Nutzinhalt bzw. ein geringeres Fassungsvermögen immer auch weniger Stromverbrauch bedeutet. Bei der Spülmaschine ist diese Regel hingegen nicht anwendbar, d.h. zum Strom sparen beim Geschirrspüler sollte man hier lieber auf ein grösseres 60 cm breites Modell setzen statt auf ein kleineres 45 cm breites. Die 60 cm breiten Spülmaschinen nämlich sind weitaus gängiger und werden entsprechend stärker weiterentwickelt, das macht sich natürlich auch in puncto Stromverbrauch bemerkbar. Die kleineren 45 cm breiten Spülmaschinen sind i.d.R. weniger effizient und verbrauchen meist relativ mehr Strom (und Wasser) als ein grösseres 60 cm breites Modell. Oft haben sie sogar auch einen absolut höheren Stromverbrauch als 60 cm breite Spüler. Ein kleiner 45 cm Geschirrspüler kostet somit u.U. mehr Strom als ein 60 cm Geschirrspüler. Ist also genügend Platz in der Küche vorhanden, eignet sich eine breitere Maschine besser zum Strom sparen beim Geschirrspüler. Vor allem bei kleineren Haushalten, in denen weniger schmutziges Geschirr anfällt, sollte dann allerdings Tipp Nummer 5 zum Strom sparen beim Geschirrspüler besonders beherzigt werden.

3. Warmwasseranschluss nutzen

Den meisten Strom verbaucht ein Geschirrspüler zum Aufheizen des Wassers. Je nach Programm müssen Spültemperaturen von 40 bis 70°C erreicht werden. Und je höher die Temperatur bzw. je grösser die Differenz zwischen anfänglicher Wassertemperatur und späterer Spültemperatur, desto mehr Aufheizenergie benötigt der Geschirrspüler selbstverständlich. Es kann sich also lohnen, die Spülmaschine an Warmwasser anzuschliessen, sofern es möglich ist. Denn je geringer die Temperaturdifferenz zwischen einfliessendem Wasser und gewünschter Spültemperatur, desto weniger Energie wird zum Aufheizen verbraucht. Das kann enorm zum Strom sparen beim Geschirrspüler beitragen.

4. Wasserhärte richtig einstellen

Hartes (sehr kalkhaltiges) Wasser kann zu Verkalkungen im Geschirrspüler führen, die zum einen den Stromverbrauch erhöhen und zum anderen auch das Spülergebnis beeinträchtigen. Zur Vorbeugung gegen Kalk sind Geschirrspüler daher mit einer Enthärtungsanlage ausgestattet. Damit diese das Wasser jedoch auch optimal enthärten kann, muss die Wasserhärte passend zum örtlichen Härtegrad eingestellt werden. Die richtige Wasserhärteeinstellung trägt dann nicht nur zum Strom sparen beim Geschirrspüler bei, sondern sorgt auch für bessere Spülergebnisse und reduziert die Glaskorrosion.

5. Geschirrspüler voll beladen

Trotz moderner Sensorik ist es immer noch am wasser- und energiesparsamsten, wenn das Fassungsvermögen des Geschirrspülers bei jedem Spülgang möglichst voll ausgenutzt wird. Denn selbst wenn die Spülmaschine über eine intelligente Mengenautomatik oder ein Halbbeladungs-Programm verfügt, wird bei voller Beladung im Verhältnis zur Geschirrmenge immer noch weniger Strom verbraucht, als bei nur halber Beladung. In kleineren Haushalten mit weniger Spülgut kann es dann jedoch etwas länger dauern, bis der Spüler voll ist. Das bedeutet zwar einerseits insgesamt weniger Spülgänge und ergibt nochmals mehr Potenzial zum Strom sparen beim Geschirrspüler, kann andererseits aber auch dazu führen, dass Speisereste hartnäckig verkrusten, Gerüche entstehen und vielleicht sogar das saubere Geschirr knapp wird. In diesem Fall sollte man dann gut abwägen, ob nicht möglicherweise doch ein kleineres Gerät besser wäre. Auch könnte hier das Halbbeladungs-Programm ab und zu als Kompromisslösung dienen bzw. alternativ auch hin und wieder von Hand gespült werden.

6. Öko-Programm wählen

Kurz- oder Halbbeladungs-Programme lassen uns glauben, sie seien sparsam. Das sind sie auch, aber nur bedingt. Denn sie sparen entweder Zeit oder etwas Wasser. Strom sparen sie dagegen kaum. Denn das Spülwasser muss immer noch energieintensiv erhitzt werden. Wirklich energiesparsamer als ein normaler Spülgang ist nur das Öko-Programm. Denn im Eco-Programm wird meist mit einer geringeren Temperatur gespült, dafür aber mit einer längeren Dauer. So muss das Wasser weniger stark aufgeheizt werden und der Geschirrspüler spart Strom. Und da die Stromersparnis beim Aufheizen weitaus höher ist, als für die längere Laufzeit verbraucht wird, ergibt sich eine deutliche positive Bilanz zum Strom sparen beim Geschirrspüler. Die Spülergebnisse werden dadurch nicht beeinträchtigt. Da die längere Spüldauer die geringere Temperatur wieder ausgleicht, sorgt das Öko-Programm für gleichermassen sauberes Geschirr wie ein herkömmliches Programm mit höherer Temperatur.

7. Restesieb reinigen

Wenn das Restesieb mit Speiserückständen verstopft ist, kann das Wasser nicht mehr ungehindert ablaufen. Folglich muss die Maschine mehr Zeit und Energie dafür aufwenden, das Wasser abzupumpen. Zum Strom sparen beim Geschirrspüler sollte das Restesieb daher regelmässig entleert und gereinigt werden.

8. Standby-Betrieb verhindern

Der Geschirrspüler sollte unmittelbar bis zum Start des Spülgangs aus bleiben und auch möglichst schnell nach Ende des Programms wieder abgeschaltet werden. Denn im Standby-Modus wird zwar nur eine sehr geringe Menge Strom verbraucht, aber auch diese summiert sich auf Dauer und lässt sich vor allem besonders einfach einsparen. Mit nur einem Knopfdruck können so schnell und leicht jedes Mal ein paar Watt Strom gespart werden. Den Geschirrspüler gleich nach Programmende abzuschalten muss ja ausserdem nicht zwingend heissen, ihn auch sofort ausräumen zu müssen, wenn dafür gerade keine Zeit ist. Der kurze Fingertipp auf den Aus-Knopf hingegen lässt sich sicher zwischendurch immer einmal schnell erledigen. Um unnötigen Standby-Verbrauch vor dem Spülgang zu verhindern, ist es empfehlenswert, auf die Startzeitvorwahl-Funktion zu verzichten und das Programm stattdessen besser immer per Hand anzuschalten. So lässt sich schliesslich noch das letzte Potenzial zum Strom sparen beim Geschirrspüler herausholen.